Die Bezeichnung Zauberer oder Magier gilt zumeist Menschen, die die Fähigkeit besitzen, etwas zu schaffen, das der Beobachter aus dessen Perspektive nicht deuten kann, sodass er nicht versteht, wie das Gegebene funktionieren soll. Der Beobachter kann es auch nicht religiös deuten.
Der Zauberer und sein Ursprung
Das Wort Zauberer stammt von Wörtern wie zum Beispiel zouber, zaubar, oder tover ab, aus dem mittelhochdeutschen, althochdeutschen bzw. aus dem mittelniederländischen . Diese Begriffe bedeutet alle in etwa „geheimes Wissen“, so ist der Zauberer ein Wissender. Er weiß Dinge, die andere nicht wissen. In früheren Zeiten unterschied man bei der Wahrnehmung seiner Umwelt, bzw. was darin passiert, nicht unter profanem und spirituellem, sondern bezeichnete alles als magisch, was man sich nicht irgendwie erklären konnte.
So wurde einem Zauberer stets magisches Wissen unterstellt, daher waren Zauberer ursprünglich im alten Ägypten Wissenschaftler und Intellektuelle. Das kommt daher, dass der Gott Toth für die Wissenschaft, Schrift und Magie zuständig war.
Der Begriff Zauberer steht auch heute noch im Allgemeinen für Magisches, wobei man einen Unterhaltungskünstler richtigerweise Zauberkünstler bezeichnen sollte.
In sehr vielen religiösen Berichten liest man von Wundern und wundertätigen Menschen, wobei alltägliche Ereignisse, wie zum Beispiel, wenn man besonders viel Glück hatte, oder wenn man einer Krankheit ausweichen konnte, schon als Magie galt. Zauberer waren Menschen, die anderen Menschen Heilerfolge versprachen und diese auch eintraten.
Diese Zauberer traten aber nicht im Namen der Religion auf und so wurden deren Fähigkeiten auch nicht als Gabe Gottes, nicht als religiös deklariert. Deshalb wurde im Codex Hammurabi Zauberei verboten, weil es nicht der Religion entsprach.
Heute werden Zauberer gerade für diese Fähigkeit bewundert.

